SJC

Herzlich Willkommen beim Schweizer Jugendchor.

Auf dieser Seite gibt es die aktuellsten News und den Blog "Bobs Coda". Viel Spass!


Aktuelles

Konzerte 2017

  • - So, 21. Mai, 16.00 Uhr, Disentis, Klosterkirche
  • - 26.-28. Mai, SKJF Lugano
  • - Sa, 10. Juni, 20.00 Uhr, Luzern, Hofkirche
  • - So, 11. Juni, 17.00 Uhr, Basel, Leonhardskirche
  • - Sa, 24. Juni, 17.00 Uhr, Courroux, Église catholique
  • - So, 25. Juni, 17.00 Uhr, Péry, Salle communale
  • - Fr, 7. Juli, 20.00 Uhr, Spangenberg (D), Stadtkirche St. Johannes
  • - Sa, 8. Juli, 19.00 Uhr, Nieder-Moos (D), evangelische Kirche
  • - So, 9. Juli, 17.00 Uhr, Altenburg (D), Residenzschloss
  • - Fr, 14. Juli, 18.30 Uhr, Grimma (D), Frauenkirche
  • - Sa/So, 2./3. Sept., Interlaken, Unspunnenfest
  • - Sa, 9. Sept., 19.30 Uhr, Vitznau, Seerose oder kath. Kirche (MuTh Charity Festival)
  • - So, 10. Sept., 13.00 Uhr (kath. Kirche) und 15.00 Uhr (Salle La Marive), Yverdon, Schubertiade

Mehr Infos

Download Konzertflyer


Wir waren am SKJF

Wir waren am SKJF. Es war super!

Bob hat dafür ein Video gebastelt, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Ihr findet es unter diesem Link.

Enjoy!

Konzerte 2017

Das ist Bob.

BOBS CODA

Jaja. Ich weiss. Ich hatte versprochen, dass noch was kommt. Morgen. Ähä. Sorry. Bob hatte ein bisschen viel zu tun.

Als Ausgleich folgt eine neue Rubrik:
"Lieder schlecht erklären".

Viel Spass beim Raten.

Gott hat das Handwerken für sich entdeckt, der Sonne ein 1 nices Baumhaus gebaut und deshalb feiert der Himmel eine Party.

Wir haben Angst, dass wir den Wecker nicht hören oder total morgenmuffelig sind, wenn Jesus Christus mal wieder vorbeikommt, deshalb muss der liebe Herre Gott uns wecken. Wie Mama früher.

Der Herr ist ein wenig verwirrt, (weil er zu viel Messwein getrunken hat) und ist sich nicht mehr ganz sicher, ob Ephrahim sein Sohn ist, oder ob es doch nicht Kevin ist. Auf jeden Fall hat er letzthin mit Ephrahim geredet, daran erinnert er sich noch.

Es geht um rote Rosen, um Leute, die beim essen weinen und ums Wandern auf breiten Wegen, bis zum Club Heaven. Der Türsteher in Form eines Engeleins will uns nicht hereinlassen, aber zum Glück haben wir eine Taschenlampe dabei.

Ganz viele kleine Mädchen tanzen auf dem Dorfplatz in der Gegend herum, dabei wollen alle wissen, wer mit wem tanzt, aber das ist gar nicht wichtig, denn die schönste ist sowieso Marion (die dumme Kuh). Deshalb sind alle verwirrt und wissen nicht wirklich, ob sie jetzt rote, weisse, blaue oder graue Kleidchen anziehen sollen.

Es handelt sich um ein ziemlich komisches Gemisch aus sehr altem Englisch und Latein, aber ich glaube, es geht irgendwie darum, dass Maria
a) ein Brunnen
b) ein blühender Garten
c) die perfekteste Mutter aller Zeiten und
d) eine Art Shiny-Pokémon ist.

Ich habe ganz viel Rhythmus, Musik, meine wahre Liebe und Gänseblümchen, deshalb bin ich wunschlos glücklich. Allerdings frage ich mich, wer meine wahre Liebe wirklich ist, und warum zur Hölle sie mich liebt. Apropos „liebt“, ich liebe den Ort Swanee. Meine Mutter betet für diesen Ort. Ich gehe für Rot, Weiss und Blau dorthin und umarme Menschen.

Früher war alles besser. Gestern zum Beispiel. Oder die Basslinie, die hier absurd schwer ist.

Enthalten sind die Stücke (die Reihenfolge stimmt nicht, ich will ja kein Spielverderber sein): Yesterday, die Himmel erzählen die Ehre Gottes, Ist nicht Ephrahim mein teurer Sohn, O lieber Herre Gott, Gershwin Potpurri, Le petit village, O Röschen rot, Hymn to the Virgin.

Der vierte Akt – Ein Ausbruch

Heute gibt es kein Gedicht
Denn: Was ich sage, reimt sich nicht.

(Frei nach Ringelnatz.)

Aber es muss gesagt werden. 

Heute wurde ich (Bob) zur Miss SJC gewählt.
(Unser lieber Jonas wurde Mr SJC, und das völlig absolut verdient, imfall.)

Heute möchte ich eine Lobrede halten.

Lieber SJC, ich liebe dich.

SJC bedeutet, dass es egal ist, was du bist.
SJC bedeutet, dass es grossartig ist, was du machst.
SJC bedeutet, dass wir uns alle lieb haben.

Lieber SJC, ich liebe dich. 

Ich weiss, dass wir uns manchmal nicht einig sind.
Das Des ist nicht hoch genug,
wir saufen alle zusammen ab.
Wir sprechen manche der t’s nicht gemeinsam ab.

Lieber SJC, ich liebe dich.

Nic und Phil sagen: „It’s work in progress.“
Wir sagen: „Tamihueresiechnomol, da schaffemer scho.
(In Bobs Dialekt)

Lieber SJC, ich liebe dich.

SJC heisst, es funktioniert.
SJC heisst, es ist einfach nur toll.
SJC heisst, es passt einfach.

Lieber SJC, ich liebe dich.
Aus ganzem Herzen.

(Morgen kommt dann schon wieder etwas Literarisch wertvolles, keine Sorge.)

Akt 3 – Der dritte Tag

Erzählerin
So kam auch schon der dritte Tag –

Altistin
Schon flach die ganze Truppe lag

Erzählerin
Doch sangen wir uns tapfer quer
Durch alle Töne hin und her

Sopran
Und heute war auch der Ausflug

Tenor
Ins Brigerbad man unser trug
Wir badeten, bis alles schlief

Bass
Danach wir all' nach Brig lief'.

Dirigent
Nun kommt, das Raclette ist schon da.

Da aber nicht nur Bob zu Wort kommen soll, möchte ich hier noch weitere Chorsänger zitieren.

(Die sich ungefragt in diesen Blog eingemischt haben ...)

Bob
Wie ist es, einen Blog zu schreiben?

Antwort von A: Ich bin nicht Bob (Punkt).

Antwort von J: Wer ist Bob (wer ist Bob?)?

Antwort von S: Bob fahr' ich i Winter.

Antwort von K: (geschriien) Im Zweier oder im Dreier.

J. errötet.

Akt 2 – Der zweite Tag

Erzählerin
Wer reitet so früh durch Tal und Wind?
Es ist der Dominique, der Tille!

Er dirigierte dereinst diesen Chor –
Und heute kam das wieder vor. 

Dirigent
Dann seh’n wir mal, wie’s klingen soll!

Alle
Auch Gospel fordern ihren Zoll...

Dirigent
Nun kommt, nun kommt, schon Mittag war’s.

Erzählerin
Jetzt geht’s ums Bild – nein, keine Farce!
Der Kikou kam, uns aufzunehmen,
Es sollten schöne Bilder werden!

Sopran
Am Nachmittag ging’s nahtlos weiter.

Tenor
Da klingt sogar Frank Martin heiter.

Bass
My soul’s been anchored in the lord?

Alt
Wir alle sind da mit an Bord.

Erzählerin
So sangen wir uns kreuz und quer
Durch alle Klänge, voll und leer. 

Alle
Mir sind etz au läär. Gömmer eis go zieh?

Akt 1 – Der erste Tag

Erzählerin
Nun ist schon bald der Tag dahin
Doch: Sind wir jetzt schon müde?

Noch nicht, noch nicht, jetzt gibt’s bald Bier!
Das ist doch keine Sünde!
 

Bass
Wir sangen viele Stücke heut’ –

Tenor
L’inverno è passato!

Alt
Und auch vom Sohne Ephraim

Sopran
Von vorne und da capo.

Dirigent
Ich hoffe sehr, ihr seid jetzt ruhig,
Die Probe geht noch weiter!

Wir wollen alles sauber jetzt!
Dann wird’s für alle leichter.
 

Alle
Ok. Chömmer etz eis go zieh?

Die Probewoche hat begonnen – Zeit für Kunst!
Hier erscheint fortlaufend die dazugehörige Komödie in sechs Akten.

Die Personae

Die Erzählerin (aka Bob)
Die Sopranistin
Die Altistin
Der Tenor
Der Bass
Der Dirigent

Doch zuerst: Der Prolog!

Erzählerin
Es kamen einst vom ganzen Land
die Chorsänger daher.
Sie gähnten noch in einem Fort,

das Aufsteh'n fiel so schwer.
Die Sänger klagten allesamt:

Alle
Der Weg ist viel zu weit!

Altistin
Nur saget mir, warum muss dies so weit von allem sein?

Erzählerin
Ach, lieber Alt, die Sonne scheint, du wirst uns wohl verzeih'n.
Nun kommet all, gesungen wird, und wir woll'n fröhlich sein.

Alle
Oder so ähnlich.

– Akt 35 –

Vernunft: «Okay, alle konzentrieren bitte. Augen, nach vorne zum Dirigenten.»

Augen: «Aber, das geht nicht. Wir wissen nicht mehr, wie das Lied angefangen hat.»

Vernunft: seufzt «Langzeitgedächtnis? Bist du da?»

Langzeitgedächtnis: «Kommt darauf an, wie du das definierst. Irgendwie bin ich mehr am 15. Mai 2013, Nachmittags, wisst ihr noch? Da waren wir in Marktoberdorf, und da haben wir auch so ein Lied gesungen, Frühlingssehnsucht von Reger –»

Melancholie: «Achja, das war superschön. Und da kamen Vögelein und schöne Harmonien vor. Total superschön.»

Vernunft: «Jaja, aber darum geht es nicht. Wie fängt dieses Lied hier an? Das, was wir JETZT GERADE singen sollen?»

Langzeitgedächtnis: «Weiss ich leider auch nicht. Musst du vielleicht mal das Kurzzeitgedächtnis fragen.»

Vernunft: mit unterdrücktem Ärger «… okay. Kurzzeitgedächtnis? Kannst du uns weiterhelfen?»

Kurzzeitgedächtnis: «Hä? Entschuldigung, ich habe gerade nicht aufgepasst. Wir hatten Ravioli zum Mittagessen, mit Tomatensosse, falls es darum geht. Die Jungs von der Verdauung meinten, es war ganz lecker.»

Vernunft: «Nein, darum –»

Ohren: «Achtung, Eilmeldung: Dirigent meinte eben, dass wir es einmal auswendig versuchen sollen. Das „sollen“ klang aber eher wie ein nett verpacktes „müssen“.»

Vernunft: «Das würde aber beinhalten, dass wir wüssten, worum es geht. WIE FÄNGT DIESES VERDAMMTE LIED AN? Weiss es irgendjemand?»

Kurzzeitgedächtnis: «Wie heisst dieses Lied denn eigentlich genau?»

Augen: «Da steht „Campana“ zuoberst auf der Partitur.»

Imagination: «Ist das nicht das, das in den Einzelstimmen so klingt, als hätte der Komponist auf Drogen völlig random irgendwelche Noten aneinandergereiht, und als er damit fertig war, klang es zufälligerweise einigermassen harmonisch und er dachte sich so „egal, ich gehe wieder ins Bett, das passt schon“?»

Langzeitgedächtnis: «Du weisst aber schon, dass das auf relativ viele Stücke zutrifft?»

Kurzzeitgedächtnis: aufgeregt «Oh, ich glaube, da fangen die Tenöre an. Und wir kommen erst auf den zweiten Takt.»

Vernunft: «Bist du sicher?»

Kurzzeitgedächtnis: «Nein. Aber die Augen melden eben, dass der Dirigent gerade den Einsatz gegeben hat.»

Stimme: «Soll ich?»

Vernunft: «Pf, was soll schon schief gehen?»

Stimme: «Okay, ich mach’s!»

Vernunft: «Das war Sarkasmus, verdammt nochmal!»

Ohren: «Aber hey, Alyson neben uns singt dasselbe.»

Vernunft: «Auf die hört ihr dann wieder!»

Alle anderen: «Ja.»

– Ende des 35 Aktes –

Hoi zämä. Willkommen beim Blog des Schweizer Jugendchors.

«Waaaas, es gibt einen Blog des Schweizer Jugendchors?!?!»

… werdet ihr euch jetzt vielleicht denken. Vielleicht auch nicht. Feel free.
Falls ihr es aber denkt, so sei euch gesagt: Ja.

Vielleicht habt ihr ja jetzt Fragen. Wir hatten die am Anfang auch. Deshalb als Anfang einige Fragen mit hoffentlich zufriedenstellender Antwort.

«Was ist denn das, ein Blog?»

Ein Blog ist so etwas Ähnliches wie ein Tagebuch. Nur öffentlich. Und im Internet.

«Und warum macht der Schweizer Jugendchor das?»

Weil es voll trendy ist und wir alle Zürcher Stadthipster sind, die ihre melancholischen Gefühle über den neusten Veganer-Chor, den du bestimmt noch nicht kennst, der Welt mitteilen müssen.

Spass beiseite, im Schweizer Jugendchor passieren ja noch ein paar Sachen mehr als einfach nur Auftritte in rot-schwarz. Mit diesem Blog möchten wir all denen, die sich für uns interessieren, ein bisschen zeigen, was so hinter den Kulissen läuft.

«Und was läuft so hinter den Kulissen?»

Ganz viel. Wir proben viel – wirklich! und auch voll effizient, ächt imfall – wir haben es zusammen lustig, wir feiern miteinander, wir haben uns alle lieb und freuen uns mit den Konzertbesuchern auf unsere Konzerte.

«Und wie sollen wir das auf diesem Blog sehen?»

Hier werden ab sofort laufend Posts aufgeschaltet. Dazu gehört ein klassisches Tagebuch mit Einträgen zu unseren Treffen, aber es wird auch kurze Porträts von „freiwilligen“ (haha) Chormitgliedern, Vorstand und Dirigenten geben. Auch kurze Stimmungseindrücke gehören dazu.

«Und wer schreibt das?»

Bob schreibt das.

Eigentlich heisst Bob nicht Bob, sondern Anna-Barbara. Aber im Schweizer Jugendchor nennen sie fast alle so, auch wenn manche nicht mehr genau wissen, warum eigentlich.
Wenn Anna-Barbara gerade nicht Bob ist, ist sie Journalistenschülerin am MAZ Luzern. Bob singt seit fünf Jahren im Chor, aktuell singt sie Alt 2.

«Und wann kommt das?»

Wenn's gut läuft, kommt jede Woche etwas neues.